Noch nie zuvor haben so viele nach einer 4-Tage-Woche gefragt. ­čś│

Neulich hatte mein Kunde Mitarbeiter:innen Gespr├Ąche.

 

New Work ist in aller Munde.
Auch in den M├╝ndern der Mitarbeiter:innen.

Mein Kunde ist ein wohlwollender Arbeitgeber, erf├╝llt seinem Personal gerne W├╝nsche.

­čĹćDennoch muss er machen, was seinem Unternehmen nicht schadet.

In Nachbarl├Ąndern f├╝hren Unternehmen die 4-Tage-Woche fl├Ąchendeckend ein.

Wenn das alle wollten, hie├če es, dass wir die Produktivit├Ąt in der Arbeitszeit um 25 % erh├Âhen m├╝ssten. ­čś│

In manchen Branchen und Unternehmen ist das vielleicht realistisch.

Allgemein allerdings nicht.

Zum einen gibtÔÇÖs Betriebe, in denen die Arbeitsbelastung nicht immer gleichm├Ą├čig verl├Ąuft.

Spitzen erfordern eine Mehrbelastung, ­čôłT├Ąler erm├Âglichen Leerlauf.

Das hei├čt, dass eine flexible Arbeitszeitgestaltung notwendig ist.

Eine Fixierung auf 4 Wochentage w├Ąre nicht flexibel genug.

In Deutschland kommen auch rechtliche H├╝rden dazu:

­čĹęÔÇŹ­čÄô Dank Arbeitszeitgesetz d├╝rfen wir 10 Stunden Arbeit pro Tag nicht ├╝berschreiten.
Bei einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden w├╝rde diese Schwelle aber wahrscheinlicher ├╝berschritten.

Ist es nicht realistischer, flexible Arbeitszeitmodelle einzuf├╝hren?

Wer 3 Tage arbeiten will, soll die M├Âglichkeit dazu haben.
Wer 5 Tage arbeiten m├Âchte, soll genauso die M├Âglichkeit haben.

Dass 3 Tage Arbeit weniger Gehalt bedeuten als 5, muss aber auch klar sein.